Perspektive

Distrikt-ID: 1950, Club-ID: 53266

(Diese Seite: Stand 24.10.2017)

ROTARY CLUB Würzburg-Residenz, 1950. Distrikt

Präsident: Rolf Lenertz

Sekretär: Thomas Schopf

Clubmeister: Bernhard Göbel

Das “Café am Waldfriedhof”, inzwischen auch “Café Perspektive” genannt (nach dem Förderverein PERSPEKTIVE e.V. zur Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen), ist ein Projekt unseres Clubs aus dem Gemeindienst. Ausnahmsweise beteiligen wir uns in Zeiten leerer Kassen der Kommunen neben anderen Bürgern, dem Handwerk, sozialen Vereinen sowie verschiedener Hilfsorganisationen über mehrere Jahre an diesem Projekt, obwohl Rotary einmalige zweckbestimmte Zuwendungen favorisiert.

Modell

Durch ein Café mit 65 Sitzplätzen (oben Modell beim Spatenstich) soll die Infrastruktur am Würzburger Waldfriedhof, auf dem bereits mehr als zwanzigtausen Tote ihre letzte Ruhe gefunden haben, verbessert werden, damit Trauergäste und Friedhofsbesucher, insbesondere ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen einen Platz für Rast und Labsal, aber auch zur Abhaltung von Trauerfeiern finden können. Desgleichen wird damit auch für Spaziergänger aus den benachbarten Naherholungsgebieten gesorgt.

Als Hilfe zur Selbsthilfe sowie als Beitrag zum europäischen Jahr 2003 für Menschen mit seelischer Behinderung entstehen damit auch 12 “Zuverdienst”-Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung, betreut von 2 Fachkräften. Wir eröffnen diesem Personenkreis, die Perspektive einer Arbeitsstelle, die Verbesserung ihrer materiellen Basis, die Steigerung ihres Selbstwertgefühls und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur sozialen und beruflichen Integration. Etwa 250.000 Euro sind bisher gespendet worden, benötigt werden noch etwas 80.000 Euro (Stand 2003).

Betreiber des Cafés ist der Würzburger Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes. Das Projekt wirtschaftet gemeinnützig und soll sich bei guter Annahme durch die Bevölkerung selbst tragen.

Am 26.03.2004 war das Richtfest. Das Projekt wird letztendlich mehr als 700.000 Euro teuer gewesen sein. Diese sind größtenteils aus Spenden finaziert worden. Noch fehlen ca. 230.000 Euro für den kompletten Bau. Seit Ende 2004 ist der Betrieb aufgenommen worden. 

Stand August 2005: Nach entsprechender Anlaufzeit ist das Café ein „Selbstläufer“ geworden: „Cafe am Waldfriedhof, auch Café Perspektive“ genannt. Dieser Restaurationsbetrieb wird unter der Leitung von Frau Sybille Ludewig hervorragend geführt, die Tageskarte ist überschaulich, preiswert, das Kuchenbuffet köstlich, der Service sehr zuvorkommend. Inzwischen konnten die Teilarbeitsplätze von 12 auf 15 erhöht werden. Die Beschäftigten sind zumeist Frauen, die psychische Beeinträchtigungen durch angespannte familiäre Situationen oder berufliche Einschnitte erfuhren. Neben den Torten gibt es regionale warme Gerichte.

Unterstützt bitte alle diese soziale und berufliche Integration jener Menschen mit seelischer Behinderung, indem Ihr auf die Höhe wandert und im Café am Waldfriedhof einkehrt .

Mit dem Erzielen weiterer Überschüsse soll hinter der weiträumigen Terrasse ein Kinderspielplatz angelegt werden.